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Band |
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1995
sollte sich im kleinen Bockwitz etwas zusammenfinden, was nun seit fast
10 Jahre Bestand hat - eine Art Liebeserklärung an den Widerspruch.
Denn Widersprüche und die Entscheidungen die Abseits ausgetretener
Pfade von ‚Ja und Nein’, ‚Schwarz und Weiß’
und ‚Oben und Unten’ liegen, sind das, was das Leben und
die Musik so individuell und so nah dran an diesem pulsierenden Ding
in unserer Brust sein lassen. Für Seele, Kopf und Bauch wurde eine
Band gegründet. 1996 erscheint die erste CD „Totschlag im
Schlaraffenland“ und 1998 „Keine Zeit für Zeit“
jeweils via Löwenzahn/R.U.M. Records/Buschfunk und man entwickelt
sich beschaulich weiter. Analogien reichen von Element of Crime über
Blumfeld bis zu Keimzeit, Tom Waits und Gerhard Gundermann. All jene
haben, so unterschiedlich sie auch sein mögen, etwas gemeinsam
und das sind, neben den gehaltvollen und zur Seltenheit verkommenen
aussagekräftigen Texten, die Fähigkeit, Geschichten mit Groove
zu erzählen und den besonderen Moment im Alltag zu beschreiben,
was einem das Gefühl gibt, der transportiertem Empfindung auf eine
ganz besondere Art und Weise nah zu sein. Herzen werden berührt,
gebrochen, verschenkt, versprochen, verloren, verraten und – wiedergefunden
- und auf der Bühne nicht nur philosophiert – sondern auch
gerockt - eine musikalische Blumenfaust sozusagen.
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1999 erscheint „Sehnsucht in die Hände“. Eintauchen und einen Freund finden, der Gedanken teilt, die man sich so noch gar nicht gemacht hat. Seit dem 5 Jahre Zweifel, Hoffnung, Sehnsucht, Liebe, die Suche nach dem Besonderen, dem perfekten Soundtrack, wenn man beispielsweise aus der Zweizimmerwohnung der/des Freund(in) hinausgeworfen wurde und merkt, dass es das Besondere doch noch gibt. Sehnsucht, die einen am Leben hält auch wenn es auf alle Fragen womöglich keine Antworten gibt. Musik, die man in der Kneipe seines Vertrauens in einer schummrigen Ecke aufschnappt und von ihr gefangen ist. 2004 und ein neues Album: „... an manchen Tagen“ und somit bereit für Großes. Im Zuge von verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen (so zum Beispiel das Mitwirken am sechteiligen Fernsehfilm "HEIMAT3" von E. Reitz) sollen nun verschiedene Bühnen im gesamten Bundesgebiet unsicher gemacht werden. |
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